Diese Bundesrepublik ist nicht mehr reformierbar. Sie steuert auf eine Finanz-, Wirtschafts-, Sozial- und Staatskrise zu, für die der Bankencrash von 2008 nur ein Vorspiel war. Die Auswüchse der Staatsverschuldung, des Parteienstaats, des Beamtentums, des Föderalismus, der Bürokratie und der Sozialversicherungen haben das Grundgesetz als Fundament der Republik unwiederbringlich zerstört.

Die Bundesrepublik geht unter an ihrer Unfähigkeit, ein wirklich politisches Gemeinwesen zu begründen. Ein missbrauchter Begriff von Solidarität, eine wachsender Anti-Individualismus und die Hoffnung auf einen guten Diktator haben das öffentliche Leben so vergiftet, dass echtes politisches Denken und Handeln kaum noch möglich ist.

Der einzige Ausweg: Deutschland bekommt eine neue Verfassung. Die etablierten Parteien und einige starke Interessenverbände würden das Grundgesetz jedoch niemals freiwillig durch eine Verfassung ersetzen, die ihre gewaltigen Pfründe gefährdet. Deutschland braucht deshalb eine demokratische Revolution, um einen neuen Sozialvertrag auf legale und gewaltfreie Weise gegen das Establishment der Bundesrepublik durchzusetzen.

Das führt dann schließlich zur Neugründung Deutschlands in einer Dritten Republik gegen alle Widerstände. Reginald Grünenberg beschreibt hierzu in seinem Buch „Das Ende der Bundesrepublik“ die acht politische Todsünden, die das Scheitern der heutigen Bundesrepublik besiegelt haben.  Der Autor erläutert auch, wie die nächste deutsche Verfassung die neue Republik davor beschützen kann, dass so etwas noch einmal passiert.

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